Durch Vereinbarung mit deutschem GSM-Partner Viag AG - Finanzielles RHI-Engagement auf derzeit 50 Mill. S beschränkt
Die RHI AG, die über die RHI Telekom GmbH mit 20,1 Prozent an dem Handynetz- Konsortium Connect Austria beteiligt ist, das am Freitag von Verkehrsminister Caspar Einem für 2,3 Mrd. S die dritte Mobilfunk-Lizenz zugesprochen bekam, hat die Option, in den nächsten sieben Jahren ihren Anteil an Connect Austria aufzustocken. Dies sei Teil einer Finanzierungs-Vereinbarung mit dem deutschen Connect-Partner Viag AG, die über die Viag-Connect GmbH 20 Prozent an dem GSM-Konsortium hält, teilte die RHI AG heute, Montag, mit. Zudem sei das finanzielle Engagement der RHI AG bei Connect auf derzeit 50 Mill. S beschränkt, da die Finanzierung der RHI Telekom weitgehend von der Viag dargestellt werde.
Viag und RHI arbeiten seit der Übertragung der Didier-Mehrheit auf RHI im Dezember 1994 - wodurch RHI zum weltgrößten Anbieter von Feuerfestprodukten aufgestiegen ist - eng zusammen. Seit damals ist Viag auch mit etwa 11 Prozent an der börsenotierten RHI AG beteiligt. Aufgrund des Eintritts von Tele Danmark und Orange plc. Wurde die Gesellschafterstruktur der Connect Austria GmbH zuletzt neu gestaltet. Demnach halten die RHI Telekom GmbH 20,1 Prozent, Viag und Connect GmbH 20 Prozent, Constantia Privatbank AG 10 Prozent, Telenor und Orange jeweils 17,45 Prozent sowie Tele Danmark 15 Prozent an der Connect Austria GmbH. Konsortialführer bleibt RHI AG, die gemeinsam mit Viag AG die Anteile der RHI Telekom GmbH hält.
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ONE, Mag. Alexandra Schreiber, Fon: 0699/1 699 4949