Pressemitteilung

28.7.1998

Tirol und Vorarlberg: CONNECT AUSTRIA landet Weltrekord

Schnellster GSM-Netzaufbau weltweit
Bereits beim Start gute “Coverage” - Nutzung bestehender Masten

In nur sechs Monaten hat Connect Austria in Tirol und Vorarlberg ein funktionierendes, hochmodernes Mobilkommunikationsnetz aufgebaut. Dank internationalem Know-how, Engagement und Kooperationen zur Nutzung bestehender Masten wurde so ein neuer Geschwindigkeits-Weltrekord erreicht.



Das Team von Eduard Mayr, Connect Austria Area Manager für Tirol und Vorarlberg, hatte ein selbst für Connect-Verhältnisse besonders hohes Tempo zu bewältigen: “Wir haben innerhalb von sechs Monaten Standorte für 180 Sendeanlagen (”sites”) berechnet, akquiriert, errichtet und sind heute schließlich `on air´ und für den Einsatz bereit.” Bei einem durchschnittlichen Roll out-Tempo rechnet man, in der doppelten Zeit lediglich die Hälfte der Anlagen in Betrieb setzen zu können. Damit ist der Netzaufbau von Connect Austria viermal so schnell und setzt einen Weltrekord in Sachen Geschwindigkeit.

Warum Tirol und Vorarlberg?

Tirol und Vorarlberg eignen sich vor allem aufgrund der intensiven Verkehrsflüsse sowie schwieriger Topographie besonders gut als Testgebiete. Connect-Geschäftsführer Jørgen Bang-Jensen: ”Wir wissen außerdem, daß die Tiroler und Vorarlberger neuen Technologien interessiert gegenüberstehen, gleichzeitig aber auch bereit sind, offen konstruktive Kritik auszusprechen. Das erhoffen wir uns auch für unsere Test-Phase”.

Besondere Herausforderung

Die alpine Topographie der beiden Bundesländer bringt besondere Herausforderungen mit sich. Hochgebirge bedeutet zusätzliche Interferenzen und Reflexionen, also Störungen im Funkverkehr, sowie geringere Reichweiten. Ein zweites Spezifikum der Region sind die Vielzahl an Tunnels, die Funkplaner ebenfalls auf eine harte Probe stellen. Hier konnte Connect Austria mit österreichischem Know-how punkten: Thomas Klemenschits vom Innsbrucker Büro hatte während seines Studiums an der TU-Wien ein besonderes Verfahren dafür entwickelt, das unter dem Connect-Motto ”einfach und innovativ” zu subsumieren ist: Hat man einmal den exakt richtigen Einfallswinkel eruiert, so werden die Funkwellen durch die Reflexion der Tunnelwände – quasi von selbst – ideal durch den Tunnel geleitet; auch Kurven sind dabei kein Problem. In einer Region, in der 15 Tunnels zu versorgen waren, ein wesentlicher Know-how Vorsprung.

Bereits beim Start gute Coverage - Nutzung bestehender Masten

Bereits heute versorgt das Mobilfunknetz der Connect Austria über 71 Prozent der Bevölkerung in Tirol und Vorarlberg. Bis Ende des Jahres werden in beiden Bundesländern insgesamt über 400 ”sites” errichtet.
Für rund die Hälfte der Sendeanlagen konnte Connect Austria bereits bestehende Masten nützen. Dies dank ausgezeichneter Kooperationen mit TIWAG, VKW und VIW sowie den Innsbrucker Kommunalbetrieben bzw. den Stadtwerken Feldkirch, durch die auch die Anzahl der Sendemasten auf ein Minimum reduziert werden konnte.


Zahlen und Fakten

Zur Zeit beschäftigt das Innsbrucker Regionalbüro von Connect Austria 19 Mitarbeiter; bis zum Herbst werden es 25 sein.
Mit Investitionen (für 1998) von 500 Mio. Schilling in Tirol und 200 Mio. Schilling in Vorarlberg werden indirekt weitere 250 Arbeitsplätze in den beiden Bundesländern gesichert. Alleine Nokia erhielt ein Auftragsvolumen von 450 Mio. Schilling für den Netzausbau. Weitere wichtige Kooperationspartner sind ABB und TIWAG.

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ONE, Mag. Alexandra Schreiber, Fon: 0699/1 699 4949