Die Telekom Control Kommission droht den sechs Bewerbern um die UMTS-Konzessionen in einem Schreiben vom 25. Oktober indirekt mit einer Einstellung des am 2. November beginnenden Versteigerungsverfahrens.
Dem Wortlaut des Schreibens zufolge befürchtet Österreichs oberste Regulierungsbehörde eine ”Verhaltensabstimmung” der Bewerber und meint offenbar, die Auktion müsse ein gewisses Mindestergebnis übersteigen. Dieses wurde allerdings nicht bekannt gegeben.
ONE Geschäftsführer Jorgen Bang-Jensen: ”Wir weisen den in dem Brief enthaltenen Verdacht in aller gebotenen Schärfe zurück. Die Geschäftsführung von ONE wird sich in der Auktion seriös und entsprechend ihrer Verantwortung gegenüber Eigentümern und Unternehmen verhalten. Und sonst nichts.”
In einer für ein Land so wichtigen Angelegenheit wie der UMTS-Auktion gelte es ebenso für alle Betreiber wie für die Telekom Control Kommission, die Nerven zu bewahren, plädiert Bang-Jensen für eine sachliche Abwicklung der Versteigerung.
Rückfragehinweis für Journalisten:
ONE, Alexandra Schreiber, Tel. 0699 / 1 699 4949