Pressemitteilung

3.11.2000

Österreichs Wirtschaft nimmt soziale Verantwortung ernst

40% aller Unternehmen sehen eine steigende Bedeutung von sozialem Engagement
Spendenvolumina der einzelnen Unternehmen bleiben konstant

Mehr als zwei Drittel aller österreichischen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern spenden. Die Unterstützung karitativer Einrichtungen steht dabei an erster Stelle. Mit der Unternehmensgröße steigt auch das Spendenvolumen.


Österreichs Unternehmen messen dem sozialen Engagement eine hohe Bedeutung bei: 68% aller Betriebe spenden, bei den großen Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter) sind es sogar fast drei Viertel (73%). Das ergab eine aktuelle, von ONE in Auftrag gegebene Untersuchung des Meinungsforschungsinstitutes Integral. Befragt wurden die PR- bzw. Marketing-Verantwortlichen von 204 österreichischen Unternehmen mit 50 und mehr Mitarbeitern.

Spendenvolumen bleibt konstant

Fast zwei Drittel (61%) jener Unternehmen, die Spenden aufbringen, unterstützen karitative Einrichtungen, jedes fünfte (21%) spendet für Bildungs- bzw. Erziehungseinrichtungen, 11% für Sportinitiativen. Insgesamt wenden die Unternehmen heuer ATS 206 Mio. für Spenden auf. Pro Unternehmen werden dabei im Schnitt ATS 55.000,- gespendet. Große Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) machen im Schnitt jährlich ATS 90.000,- locker. Das Spendenvolumen bleibt bei den meisten Unternehmen konstant: 84% der Unternehmen, die spenden, geben heuer gleich viel aus wie 1999, fast genauso viele (83%) wollen auch im kommenden Jahr ihren Spendenbetrag konstant halten. Einzig die großen Unternehmen setzen den Sparstift an: jedes zehnte (11%) plant für 2001 eine Einschränkung der Spendenmittel.

Soziale Verpflichtung als Hauptmotivation

Fast die Hälfte der spendenden Unternehmen betrachtet es als soziale Verpflichtung, gemeinnützige Aktionen bzw. Organisationen zu unterstützen. Nur 19% meinen, damit einen positiven Werbe- und PR-Effekt zu erzielen.
Für die nächste Zukunft erwarten 40% aller Befragten, dass die Bedeutung von sozialem Engagement in Form von Sponsoring, Spenden und ähnlichen Aktivitäten eher zunimmt. Nur ein Viertel (26%) geht von einer sinkenden Bedeutung aus.


Rückfragehinweis für Journalisten:
ONE, Alexandra Schreiber, Fon: 0699/1 699 4949

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