Pressemitteilung

28.2.2001

Umfrage: Das Handy als Liebesbote

Mobiles Kommunizieren erleichtert Beziehungen
Frauen, Jüngere und Partner in verschiedenen Haushalten setzen Handys am stärksten ein

Das Handy hat das Liebesleben der ÖsterreicherInnen erobert: Drei Viertel wollen nicht mehr auf mobile Beziehungspflege verzichten. Kein Wunder, denn beim Dating steht das Mobiltelefon an erster Stelle. Das zeigt eine von ONE initiierte Studie des Meinungsforschungsinstituts Integral zu Handys in Paarbeziehungen. Die psychologischen Ursachen des Handyfiebers belegt Psychoanalytiker Walter Hoffmann mit der These von der elektronischen Nabelschnur.

?Das Handy ist der moderne Amorpfeil: Wo immer Menschen sich verabreden, ist es mit dabei?, kommentiert ONE Geschäftsführer Jørgen Bang-Jensen die Ergebnisse. ?Nach dem persönlichen Gespräch ist das Handy das mit Abstand wichtigste Kommunikationsmittel in Beziehungen. Gestritten wird aber nach wie vor lieber face to face.? In der Tat würde sich für 76 Prozent der ÖsterreicherInnen mit Handy die Beziehung ändern, wenn sie kein Mobiltelefon hätten: Sie würden weniger oft miteinander reden und wären weniger flexibel. Für den Psychoanalytiker Walter Hoffmann ist das Handy eine ?elektronische Nabelschnur?, die Schutz gegen Einsamkeit bietet und Trennungsängste nimmt: ?Seit es Handys gibt, müssen wir uns nicht mehr getrennt fühlen. Wir können rund um die Uhr in Beziehungen online bleiben. Selbst wenn wir nicht telefonieren, genügt das Wissen, dass wir jederzeit in Kontakt treten könnten.?

Nummer 1 in der Liebe

Als ?Liebesbote? stellt das Handy alles in den Schatten: Für den Großteil der Befragten ist es im Partnerkontakt unverzichtbar, während viele dem Festnetz oder E-Mail entsagen könnten. Zudem erleichtert mobile Kommunikation den Partnerkontakt: Für 66 Prozent der Handybesitzer bringt das Handy hauptsächlich Vorteile, für rund ein Viertel fördert es sogar die Stabilität in der Partnerschaft: Man kann sich im Alltag besser und spontaner organisieren, das Handy ermöglicht Nähe ?zwischendurch? und ist kostengünstig. Liebespaare mit Handys verwenden diese vor allem für kurzen Kontakt zwischendurch (97 %) und für Verabredungen (80 %) , gefolgt von längeren Gesprächen (69 %), ?mitteilen, was man macht? (62 %) und Zärtlichkeiten (51 %). Zurückhaltender sind die Partner nur beim Streit übers Handy (36 %). Als Nachteile von Handys in Beziehungen nennen vor allem Frauen und ältere Handy-Benutzer, dass man jederzeit vom Partner kontrolliert werden kann. Nur sieben Prozent der Befragten ? primär Männer und Jüngere ? vermuten, dass das Handy häufig gegen den Partner eingesetzt wird: Etwa zum Kontakt mit heimlichen Geliebten, um einen anderen Aufenthaltsort vorzugeben oder um nicht erreichbar zu sein.

Handybesitzer mit Herz: Jung, weiblich, in verschiedenen Haushalten
Am aktivsten und häufigsten verwenden Frauen, jüngere Menschen und nicht im selben Haushalt lebende Paare das Handy in der Beziehung. ONE User sind dabei am stärksten vertreten, gefolgt von max.- und A1-Telefonierern. ?Das hängt mit unserer Kundenstruktur zusammen?, gibt sich Bang-Jensen zufrieden, ?denn bei ONE sind die Jungen, für die das Handy in der Beziehung besonders wichtig ist, stark vertreten.? Das zeigt auch die Studie: Für 37 Prozent der ONE User ist das Handy wichtig in der Beziehung, bei A1 sind es 32 Prozent und bei max.mobil. 30 Prozent. Bang-Jensen: ?Mit Angeboten wie dem Liebeshoroskop oder ONE Filter bieten wir speziell für diese Zielgruppe beziehungsfördernde Anwendungen.?

Hitparade der Kommunikationsmittel

Das Handy wird als die einfachste, spontanste und direkteste Kommunikationsform bewertet und auch als angenehme Möglichkeit, Partner oder Partnerin spontan etwas Nettes zu sagen. SMS und E-Mail sind beliebt, aber nicht unentbehrlich. SMS-Nachrichten sind am wichtigsten für den Austausch von netten kurzen Botschaften mit Partnern oder witzigen Botschaften mit Freunden. Das E-Mail wird eher geschäftlich bzw. zur Organisation eingesetzt als für spontanen, emotionalen Austausch. Festnetz und Brief gelten als alt-modisch, teuer und unpraktisch. Außerdem ermöglichen sie keine Unabhängigkeit, da sie ortsgebunden sind. Aber das Festnetz ist vor allem für den Kontakt zu Verwandten wichtig.

SMS: Männer wollen Quantität, Frauen Qualität

Liebespaare setzen SMS am häufigsten ein, um dem/der PartnerIn zu sagen, ?dass ich ihn/sie liebe?, damit sich der/die andere freut, ?etwas von mir zu lesen? oder weil er/sie nicht erreichbar war. Walter Hoffmann bestätigt die Rolle des SMS: ?Die Short Message symbolisiert Nähe und Vertraulichkeit und ist sehr schnell. Da man dem Gesprächspartner nicht direkt gegenübersteht, kann man Dinge manchmal auch persönlicher ausdrücken.? Männer schreiben mehr SMS, aber für Frauen sind sie wichtiger und sie setzen sie bewusster in der Beziehung ein. Ihnen kommt der schriftliche Ausdruck entgegen, während Männer die Schnelligkeit dieses Mediums schätzen. Auch über längere Distanzen erweist es sich als praktisch und relativ preiswert.

Intimität und Scham

Exhibitionismus und Schamgefühl der Österreicher halten sich in Grenzen: Rund die Hälfte der Befragten Handybesitzer in Paarbeziehungen gab an, dass es eher unangenehm sei, von dem/der PartnerIn in der Öffentlichkeit angerufen zu werden. Der anderen Hälfte macht das nichts aus. Sie führen auch längere und vertrauliche Gespräche in der Öffentlichkeit. Frauen stört es dabei weniger, in der Öffentlichkeit mit dem Partner zu telefonieren. Die Ergebnisse der Studie decken sich mit tiefenpsychologischen Einsichten: Das Handy verschiebt Intimität und Scham. ?Wir tauschen einerseits Zärtlichkeiten in aller Öffentlichkeit aus, andererseits können wir uns nicht mehr verstecken?, so Walter Hoffmann.


ONE facts & figures

Das Kommunikationsunternehmen ONE startete im Oktober 1998 als Österreichs einziger Mobilfunkanbieter mit bundesweiter GSM 1800-Qualität. Ende 2000 zählte ONE 1.400 Mitarbeiter und über 1,3 Millionen Kunden (Handy, Festnetz und Internet). Der Netto-Umsatz 2000 betrug ATS 5,8 Mrd. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von 97%. Neben Mobilfunk bietet ONE auch das Internet-Produkt i-ONE und die Festnetzlösung f-ONE sowie gemeinsam mit Priority Telecom das Konvergenz-produkt Take Two an. ONE ist der einzige Mobilfunkbetreiber, der GPRS und HSCSD (ONE High Speed) in Österreich anbietet. Der ONE Organizer, ein Kommunikationsmanager, verbindet W@P, Web und SMS. ONE investierte bisher ATS 18 Mrd., weitere 4 Mrd. sind für das Jahr 2001 geplant.

Rückfragehinweis für Journalisten:
ONE, Mag. Alexandra Schreiber, Fon: 0699 1 699 4949

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