Erstmals positiver Cashflow, EBIT noch 2002 positiv
Connect Austria voll ausfinanziert
Das Ergebnis im 1. Halbjahr 2002 bestätigt den Erfolgskurs des drittgrößten österreichischen Mobilfunkanbieters: Connect Austria (ONE) weist erstmals einen positiven Cashflow auf und liegt mit dem EBITDA-Zuwachs im europäischen Spitzenfeld. Auch für das EBIT wird noch 2002 ein positiver Wert angepeilt.
Für Connect Austria-Finanzgeschäftsführer Christian Schrötter bestätigt das gute Ergebnis klar den Kurs des Unternehmens: „Wir haben im ersten Halbjahr ein ausgezeichnetes Ergebnis eingefahren. Unsere Performance entlarvt alle Schwarzmaler klar als Lügner, ONE ist voll ausfinanziert und steht besser da als je zuvor.“ Connect Austria wird auch im 2. Halbjahr 2002 den Trend der ersten sechs Monate fortführen und den Fokus auf jene Bereiche legen, die schon bisher Erfolg gebracht haben: Einerseits einfache Produkte und Services auf den Markt bringen, die den Menschen das Leben einfacher machen und andererseits mit den Ausgaben vernünftig wirtschaften.
Hervorragendes Ergebnis im 1. Halbjahr 2002
in Mio. €, gerundet
1. Halbjahr 2002
Umsatz gesamt 292
EBITDA 70
EBIT - 5
Cashflow 75
EBITDA - Marge 24 %
1. Halbjahr 2001
Umsatz gesamt 269
EBITDA 21
EBIT - 37
Cashflow - 111
EBITDA - Marge 8 %
1. Halbjahr 02 vs. 1. Halbjahr 01
Umsatz gesamt + 9 %
EBITDA + 237 %
EBIT + 88 %
Cashflow + 167 %
EBITDA - Marge 211 %
Abweichung absolut
Umsatz gesamt 23
EBITDA 49
EBIT 32
Cashflow 186
EBITDA - Marge --
Die Umsätze (Total Revenues) von Connect Austria sind um 9 % von € 269 Mio. im 1. Halbjahr 2001 auf € 292 Mio. im 1. Halbjahr 2002 gestiegen.
Im 1. Halbjahr 2002 weist Connect erstmals einen positiven Cashflow in der Höhe von € 75 Mio. auf (vgl. 1. Halbjahr 2001: € - 111 Mio.). Dies bedeutet, dass der operative Cashflow – das ist jener aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit – auch nach Investitionen einen positiven Wert ergibt.
Das EBITDA – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – ist um € 49 Mio. oder 237 % auf € 70 Mio. gestiegen (1. Halbjahr 2001: € 21 Mio.). Die Profitabilität von Connect Austria hat sich signifikant erhöht. Lag die EBITDA-Marge im 1. Halbjahr 2001 noch bei 8 %, so erreicht sie im 1. Halbjahr 2002 bereits 24 %. Damit liegt Connect Austria im europäischen Spitzenfeld, denn diese EBITDA-Marge haben bisher Telekom-Unternehmen in Europa in der gleichen Zeit ab Marktstart nur dann erreicht, wenn sie als erster oder zweiter Betreiber in den Markt gekommen sind.
Das EBITDA ist seit Dezember 2000 positiv. Ein leicht positives EBIT wird noch für heuer angestrebt. Derzeit liegt es mit € - 5 Mio. bereits besser als im Budget geplant.
Connect Austria ist zur Gänze ausfinanziert. Das heißt, dass alle geplanten Investitionen aus eigener Kraft finanziert werden können und somit auch für den UMTS-Netzausbau keine weiteren Kapitalzuschüsse benötigt werden. Erst im Herbst 2001 wurde die größte Projektfinanzierung seit Bestehen der 2. Republik abgeschlossen. Sie umfasste ein Investitionsvolumen von € 690 Mio. mit einer Laufzeit von neun Jahren unter Beteiligung von 13 Banken. Connect Austria konnte aufgrund der guten Ergebnisse die Zins- und Risikomargen dieser Banken inzwischen um 41 % senken und damit die Zinsbelastungen reduzieren.
Kundenzahl, Marktanteil und ARPU gestiegen
Das positive Ergebnis im 1. Halbjahr 2002 geht vor allem auf einen gesteigerten Umsatz in Kombination mit einer Kostenreduktion zurück. Die Kundenzuwächse, die neuen Euro-Tarifpläne und die Erweiterung der Servicepalette trugen zur Umsatzsteigerung im 1. Halbjahr 2002 bei. Ausgabenreduktionen konnten durch eine genaue Evaluierung der Ausgaben und Kostensenkungsprogramme in allen Bereichen erreicht werden.
ONE konnte die Anzahl der Kunden im 1. Halbjahr 2002 von über 1,5 Mio. im 1. Halbjahr 2001 auf rund 1,6 Mio. erhöhen (1,3 Mio. Mobilfunkkunden, 140.000 Festnetz und 140.000 Internet). Mit einer Marktanteilssteigerung von rund 19 % im 1. Halbjahr 2001 auf rund 21 % im 1. Halbjahr 2002 ist ONE der österreichische Mobilfunkbetreiber mit dem stärksten Wachstum (RTR, Quelle: Mobile Communications). Außerdem kann ONE auf einen ausgezeichneten ARPU – d.h. Average Revenue per User – von durchschnittlich € 35 pro Monat verweisen, obwohl das Unternehmen erst heuer den Fokus auf Businesskunden verstärkt. Außerdem zeigt sich, dass die Kunden die Produkte und Services immer öfter und umfangreicher nutzen.
ONE facts & figures
Das Kommunikationsunternehmen ONE startete im Oktober 1998 als Österreichs einziger Mobilfunkanbieter mit bundesweiter GSM 1800-Qualität. Neben Mobilfunk bietet ONE auch das Internet-Produkt i-ONE und die Festnetzlösung f-ONE an. Ende Juni 2002 zählte ONE knapp unter 1.500 Mitarbeiter und rund 1,6 Millionen Kunden (1,3 Mio. Mobilfunk, 140.000 Festnetz und 140.000 Internet). Der Umsatz 2001 betrug rund € 574,12 Mio. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von über 97%. ONE ist der einzige österreichische Mobilfunkbetreiber, der mit GPRS und HSCSD (ONE High Speed) am Markt ist. ONE investierte bisher € 1,55 Mrd., davon € 240 Mio. im Jahr 2001. Eigentümer von ONE (Connect Austria GmbH) sind die deutsche E.ON (50,10%), die norwegische Telenor (17,45%), Orange (17,45%) und die dänische TDC (15%).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
ONE, Dipl.-Ing. Michael Sprinzl, Fon: 0699-1699 3704
ONE, Sandra Tesar, Fon: 0699-1699 3485