- Vertragshandys ebenso gefragt wie Wertkartenhandys
- Handys und Guthaben meist von Müttern
- Multimedia-Handys im Trend
Das Handy ist auch heuer wieder ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Richtig liegt man bei Frauen und ab 50-Jährigen eher mit einem Wertkartenhandy, Männer und Jüngere wünschen sich großteils Vertragshandys. 28 Prozent wollen heuer Gesprächsguthaben fürs Handy schenken. Das Mobiltelefon unterm Christbaum kommt meistens ebenso von der Mama, wie ein Gesprächsguthaben fürs Wertkartenhandy. Das neue Handy soll robust sein, einen Vibrationsalarm haben und selbstverständlich ist jede Menge Technik gefragt, um aktuelle Services wie MMS und polyphone Klingeltöne nutzen zu können.
Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass heuer weltweit rund eine halbe Milliarde Handys über die Ladentische geht. Bekanntlich macht das Weihnachtsgeschäft einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran aus. Doch wünschen sich auch die Österreicher heuer zu Weihnachten Handys, obwohl schon fast jeder eines hat? Wer verschenkt Handys oder Gesprächsguthaben und an wen? Und was muss das neue Handy können? Die Antworten darauf gibt der aktuelle ONE Mobilfunkbarometer für den das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im November 2003 rund 1.000 Österreicher befragte.
Auf vielen Wunschzetteln ans Christkind steht auch ein Handy
Über 600.000 Österreicher ab 14 Jahren wünschen sich zu Weihnachten ein Handy. Knapp die Hälfte möchte am liebsten ein Vertragshandy (49 %), 47 Prozent bevorzugen ein Wertkartenhandy und nur drei Prozent sind noch unentschlossen. Wieder einmal zeigt sich, dass Männer und Frauen sowie jüngere und ältere Menschen unterschiedliche Wünsche haben. Während sich 63 Prozent der Männer ein Vertragshandy wünschen, wollen genau so viele Frauen ein Wertkartenhandy. Auch zwei Drittel der ab 50-Jährigen (64 %) wünschen sich ein Wertkartenhandy. Von den Jüngeren hingegen hätten wiederum deutlich mehr gerne ein Vertragshandy (62 % der 14 bis 29-Jährigen, 60 % der 30 bis 49-Jährigen).
Klingeling unterm Weihnachtsbaum
Doch werden die Handywünsche in Erfüllung gehen und wird das Richtige unterm Christbaum liegen? Fast neun von zehn werden voraussichtlich nicht enttäuscht, denn über 530.000 Österreicher wollen zu Weihnachten ein Handy verschenken. Zumeist soll es ein älteres Modell ersetzen, denn rund zwei Drittel (64 %) wissen, dass der oder die Beschenkte schon ein Mobiltelefon besitzt. Der Einfachheit halber fällt die Wahl eher auf ein Wertkartenhandy als auf ein Vertragshandy (73 % verschenken Wertkartenhandys, 22 % Vertragshandys). Doch auch Gesprächsguthaben werden gerne als Geschenk gewählt. 28 Prozent aller Befragten wollen ein Guthaben für ein Wertkartenhandy schenken. Vor allem 30 bis 49-Jährige (39 %) entscheiden sich gerne dafür.
Frauen beschenken ihre Kinder, Männer diverse Verwandte
Handys werden heuer am häufigsten an Söhne oder Töchter (21 %) sowie an zweiter Stelle an den Partner sowie an Mutter und Vater (beides 18 %) verschenkt. Immerhin noch zwölf Prozent beschenken ihre Enkelkinder mit einem Handy und drei Prozent geben Großvater oder Großmutter einen mobilen Begleiter. Stolze 24 Prozent verschenken Handys großzügig in der restlichen Verwandtschaft. Auch Gesprächsguthaben wird vor allem an Söhne und Töchter verschenkt (39 %), gefolgt von diversen Verwandten (24 %) und Enkelkindern (12 %). Die meisten Handys kommen von Müttern, denn rund ein Drittel der Frauen (32 %) beschenkt ihre Kinder mit neuen Handys, Männer versorgen am liebsten diverse Verwandte mit einem mobilen Begleiter (35 %). Guthaben für ein Wertkartenhandy verschenken vor allem Frauen (41 %) und 30 bis 49-Jährige (62 %) an ihre Kinder. Und während ein Handy für Freunde kein Thema ist – nur vier Prozent wollen einem Freund oder einer Freundin ein Handy schenken, verteilt jeder Neunte Gesprächsguthaben an Freunde.
Mobile Alleskönner sind gefragt
Das Weihnachtshandy soll einiges aushalten, einen Vibrationsalarm haben und jede Menge Technik in sich bergen. Drei Viertel hätten am liebsten ein stoßfestes, wasser- und schmutzabweisendes Handy am Gabentisch liegen. Beim Vibrationsalarm sind schon ganze 72 Prozent auf den Geschmack gekommen. Knapp die Hälfte (48 %) kauft oder wünscht sich ein Mobiltelefon, das kabellos mit anderen Geräten kommunizieren kann. Rund vier von zehn wollen Farbdisplay, GPRS, MMS und polyphone Klingeltöne und rund ein Drittel möchte eine integrierte Kamera. Einen integrierten MP3-Player findet noch jeder Vierte vorteilhaft.
ONE facts & figures
Das Kommunikationsunternehmen ONE startete im Oktober 1998 als Österreichs einziger Mobilfunkanbieter mit bundesweiter GSM 1800-Qualität. Neben Mobilfunk bietet ONE auch das Internet-Produkt i-ONE und die Festnetzlösung f-ONE an. Ende September 2003 zählte ONE rund 1.400 Mitarbeiter und rund 1,7 Millionen Kunden (1,4 Mio. Mobilfunk, 145.000 Festnetz und
150.000 Internet). Der Umsatz 2002 betrug rund € 619,7 Mio. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von 98 %. ONE ist der einzige österreichische Mobilfunkbetreiber, der mit GPRS und HSCSD (ONE High Speed) am Markt ist. ONE investierte bisher € 1,65 Mrd., davon € 99 Mio. im Jahr 2002. Eigentümer von ONE (ONE GmbH) sind die deutsche E.ON (50,10 %), die norwegische Telenor (17,45 %), Orange (17,45 %) und die dänische TDC (15 %).
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