Repräsentative Studie zu Unternehmen mit ein bis vier Mitarbeitern | Arbeitswelt und Kommunikationsverhalten
Österreich ist ein Land der kleinen Unternehmer. Der Austrian Internet Monitor (AIM) des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Integral bestätigt dies. Denn laut Erhebung vom April 2007 haben mehr als 70 Prozent aller österreichischen Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter. Ihre geringe Mitarbeiterzahl ist aber auch schon das einzige gemeinsame Charakteristikum dieser sogenannten SOHOs (Small Office/Home Office) und Feelancer. Diese Gruppe zeichnet sich v.a. hinsichtlich des Berufsbildes durch ihre Vielschichtigkeit aus: vom traditionellen Bäcker über den freischaffenden Grafiker bis hin zum Wellness-Trainer oder Lebensberater reicht die Palette. Damit geht einher, dass die Bedürfnisse dieser Gruppe bezüglich der Nutzung von Kommunikationstechnologien stark variieren.
"Kleine Unternehmen sind ein enorm wichtiger Kundenkreis für IT- und Telekommunikationsunternehmen", erklärt Michael Fried, Geschäftsführer Marketing & Sales von ONE. "Wir haben daher ein Marktforschungsinstitut beauftragt, deren Arbeitswelt, Unternehmenshintergrund sowie Anforderungen an die mobile Kommunikation genauer zu beleuchten."
Im Zeitraum von 13. bis 24. August 2007 wurden 300 Unternehmen telefonisch befragt. 150 davon waren SOHOs, also Unternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern, die andere Hälfte Freelancer, also klassische Einzelunternehmer. Interviewt wurden entweder der Geschäftsführer, Inhaber oder Unternehmensgründer.
Der "typische" Freelancer & SOHO
Rund 60 Prozent der Freelancer & SOHOs sind männlich, zwischen 40 und 59 Jahre alt und haben keine Matura. Der Anteil der Frauen ist bei den SOHOs nur eine Spur höher (40 %) als bei den Freelancern (38 %).
Der Trend zu Ein-Personen- und Kleinstunternehmen ist nicht neu. Fast 30 Prozent der SOHOs und 25 Prozent der Freelancer sind seit über 20 Jahren selbständig. Nur 19 Prozent der Freelancer und 12 Prozent der SOHOs haben ihr Unternehmen in den letzten fünf Jahren gegründet. 37 Prozent der Freelancer & SOHOs übernahmen einen Betrieb, 58 Prozent waren Neugründungen. 51 Prozent der Freelancer und 41 Prozent der SOHOs waren vorher in einem Angestelltenverhältnis tätig.
Dominierende Branchen sind der Dienstleistungsbereich (39 %) und der Handel (27 %). Nur ein Prozent der SOHOs und zwei Prozent der Freelancer haben keine fixe Arbeitsstätte. Im Durchschnitt arbeiten rund 50 Prozent von zu Hause aus, die andere Hälfte verfügt über eigens angemietete Räumlichkeiten. Kleinstunternehmer arbeiten viel: Freelancer wenden im Schnitt 54 Stunden pro Woche für ihren Beruf auf, SOHOs sogar 58 Stunden. Immerhin 20 Prozent der SOHOs und 15 Prozent der Freelancer arbeiten mehr als 70 Stunden pro Woche.
Kommunikation ist wichtig
Für 81 Prozent der SOHOs und Freelancer ist die ständige Erreichbarkeit ein Muss in ihrem Geschäftsalltag. 76 Prozent sagen sogar, dass es ihnen sehr wichtig ist, auch über ihre Geschäftszeiten hinaus erreichbar zu sein. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass diese Zielgruppe sehr Handy-affin ist: 79 Prozent der SOHOs und sogar 86 Prozent der Freelancer geben an, zumindest ein Handy in ihrem Geschäftsalltag zu verwenden.
Aber auch das Festnetz hat noch einen herausragenden Stellenwert. 93 Prozent aller befragten Unternehmen haben einen Festnetzanschluss. Lediglich 16 Prozent können sich vorstellen, das Festnetz abzumelden, allerdings nur, wenn sie ihre Festnetznummer mitnehmen können. Der Rest will weiterhin nicht auf das Festnetz verzichten. Als Hauptgründe wurden in erster Linie die Fax- und Internetnutzung genannt, aber auch Angst vor zusätzlichen Kosten. Die Möglichkeit der Festnetznummernportierung ist immerhin 64 Prozent der kleinen Unternehmer bekannt.
Auch der mobilen Datenübertragung gegenüber sind kleine Unternehmen aufgeschlossen. 16 Prozent der Befragten verwenden ihr Handy oder eine Datenkarte um E-Mails zu verschicken oder im Internet zu surfen und sind mit der Nutzung des mobilen Breitbands zufrieden. Jene, die kein mobiles Internet am Handy bzw. via Datenkarte verwenden führen als Hauptgrund fehlenden Bedarf aufgrund der Branche bzw. Betriebsgröße an. Jedoch rund ein Drittel der Interviewten bekundet Interesse an mobilem Breitband.
Spezielle Lösungen gefragt, Beratung gewünscht
Zum Abschluss der Studie wurden die Unternehmen nach ihren speziellen Bedürfnissen im Bereich Mobilkommunikation befragt. Neben einer Reduzierung ihrer Telefonkosten (56 %) wünschen SOHOs und Freelancer v.a., mit einer Rufnummer unter mehreren Anschlüssen (43 %) bzw. mit einer mobilen Rufnummer auf unterschiedlichen Endgeräten (34 %) erreichbar zu sein. Günstige Auslandstelefonate bzw. Roaming sind für rund 34 Prozent ein Thema.
Grundsätzlich sind SOHOs & Freelancer mit der Betreuung durch ihren Mobilfunkbetreiber zufrieden. 61 Prozent kontaktieren bei Problemen oder Fragen das Kundenservice, 33 Prozent gehen in einen betreibereigenen Shop. Immerhin ein Drittel der Befragten wünscht sich ein persönliches Beratungsgespräch.
ONE facts & figures
Seit seinem bundesweiten Start am 26. Oktober 1998 hat ONE als erster österreichweiter Anbieter der GSM 1800-Technologie im österreichischen Mobilfunkmarkt deutliche Akzente gesetzt. Im Juni 2007 zählt ONE (inkl. YESSS!) mehr als 900 Mitarbeiter und mehr als 2 Mio. Netzkunden. Bei seinen Produkten und Dienstleistungen legt ONE großen Wert auf Einfachheit, Klarheit, Verständlichkeit und Qualität. Mit 4 zu 0 schuf ONE den erfolgreichsten Tarif des Jahres 2006. Im Rahmen seines Musikschwerpunkts verwandelt ONE mit 4 zu 0 Music das Handy erstmals in einen MP3 Player. ONE ermöglichte als erster österreichischer Anbieter den Download ganzer Musikstücke auf UMTS Handys über seine mobile Entertainment Plattform www.ladezone.at. Im Business-Bereich ist ONE Marktführer bei der Mobilen Nebenstellenanlage, die eine kostengünstige und flexiblere Alternative zum Festnetz darstellt. ONE eröffnete als erster österreichischer Mobilfunkbetreiber eigene Shops und hat mit mehr als 80 ONE Worlds die meisten eigenen Vertriebsstellen. ONE verfügt über eine Netzabdeckung von 98 Prozent im Bereich GSM/GPRS. Alle Gemeinden über 5.000 Einwohner sind mit HSDPA versorgt. Zu ONE gehören die 100prozentigen Töchter YESSS! und ONE Bank GmbH. Weiters ist ONE mit 16,67 Prozent an der paybox Austria GmbH und mit 25,1 Prozent an der eety -Telecommunications GmbH beteiligt. Der Mobilfunkumsatz betrug im Jahr 2006 617 Mio. Euro. Bis Ende 2006 investierte das Unternehmen insgesamt rund 1,9 Mrd. Euro. Eigentümer von ONE sind E.ON (50,10 Prozent), Telenor (17,45 Prozent), Orange (17,45 Prozent) und TDC (15 Prozent).
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